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Grundstücke werden knapp
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Grundstücke werden knapp

20.09.2016

"Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Dresden weniger Immobilien verkauft als zuvor. Beliebt sind vor allem Eigentumswohnungen.

Dresdens Gutachterausschuss hat die Preis- und Umsatzentwicklungen des Immobilienmarktes im ersten Halbjahr 2016 analysiert. Danach wechselten 1600 Immobilien mit einem Wert von 500 Millionen Euro den Besitzer. Das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahr, auch der Geldumsatz sank um 11 Prozent, wie die Stadt mitteilt.

Die Neustadt und Friedrichstadt waren die gefragtesten Standorte für den Neubau von Mehrfamilienhäusern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden aber nur die Hälfte der Baugrundstücke für Ein-, Zwei-, Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäuser verkauft. Die Hälfte der Käufer entschied sich für Einfamilienhausgrundstücke. Dafür mussten zwischen 215 und 245Euro pro Quadratmeter bezahlt werden, in guten Wohnlagen sogar bis zu 300Euro. Insgesamt liegt die Grundstücknachfrage deutlich über dem Dresdner Angebot.

50Prozent teurer wurden Geschosswohnungen, vor allem in der Neustadt und Pieschen. Für Bestandsobjekte zahlten Käufer durchschnittlich 1450Euro pro Quadratmeter. Am beliebtesten sind Eigentumswohnungen, die rund 70Prozent der Kaufverträge ausmachen. Die teuersten gibt es in der Altstadt, in Striesen und in der Neustadt. Doch auch auf dem Sektor sanken die Verkäufe um 20Prozent. Für Erstbezüge betrug der durchschnittliche Quadratmeterpreis 2950Euro. Die Preise frei stehender Einfamilienhäuser stiegen um 30Prozent. Dafür zahlten Interessenten von 1300 bis 4865Euro pro Quadratmeter. Den höchsten Preis erzielte ein Haus in Loschwitz mit 815000 Euro."

(Quelle: SZ Online, 16.09.2016)