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Grundstückspreise ziehen an
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Grundstückspreise ziehen an

17.05.2017

Vor allem Handelsimmobilien sind teurer geworden. Aber auch für Wohn-Bauland müssen Käufer mehr bezahlen.

"Die Prager Straße ist exklusiv, zumindest was die Grundstückspreise angeht. Für den Bereich um die Centrum-Galerie ist der Quadratmeter rund 4 300 Euro wert. Das sind noch einmal 300 Euro mehr als vor zwei Jahren, wie aus dem neuen Bericht über die Bodenrichtwerte hervorgeht. Die zweitteuerste Ecke ist der Neumarkt, wo Immobilien-Eigentümer bei einem Verkauf mit etwa 4 000 Euro pro Quadratmeter rechnen dürfen.

 

Insgesamt sind im letzten Jahr 2,1 Milliarden Euro mit Immobilienverkäufen in Dresden umgesetzt worden. Damit nähert sich der Umsatz an die Spitzenwerte an, die Ende der 90er-Jahre erzielt wurden. Vor allem bebautes Land sowie Eigentumswohnungen haben den Besitzer gewechselt.

 

Besonders viele Verkäufe von Wohnungseigentum gab es in der Neustadt sowie in Striesen und Löbtau. Unbebaute Grundstücke wurden vor allem in der Neustadt, in Klotzsche sowie der Südvorstadt und der Johannstadt veräußert. Sie kosteten im Schnitt 200 Euro – 40 Euro pro m² mehr als 2015. „Das Interesse auf dem Grundstücksmarkt ist groß“, sagt Klara Töpfer, die Leiterin des Katasteramtes. Derzeit lohne es sich, eigene Immobilien zu besitzen, da sie wegen der Wertsteigerungen der letzten Jahre für mehr Geld verkauft werden könnten. Spitzenreiter ist Dresden mit Grundstücksumsätzen aber nicht im Osten. In Leipzig wurden im vergangenen Jahr knapp drei Milliarden Euro mit deutlich mehr verkauften Immobilien erzielt"

Quelle: SZ Online vom 11.05.2017