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04.06.2020

Philipp Weiß bügelt eine Straftat aus

Obwohl er dann seine zweieinhalbjährige Tochter verlassen muss, arbeitet Philipp Weiß gerne im Immobiliengeschäft. "Bei der DIMAG habe ich Freude an der Arbeit, weil ich das Makeln lieben gelernt habe", erzählt der 33-Jährige. "Hier bin ich die Schnittstelle, bringe Verkäufer und Käufer zusammen. Dabei ist es mein Ziel, die Interessen aller Beteiltigten zu verstehen und ihre Wünsche zu erfüllen." Dass das nicht immer leicht ist, zeigt sein aktueller Fall: Ein Ehepaar kam vor Jahren auf die DIMAG zu, um eine Eigentumswohnung in Pirna zu verkaufen. Der übliche Blick ins Grundbuch ließ Schlimmes erahnen: 2005 hatte das Ehepaar die Wohnung gekauft, war aber nie als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen worden. Die Verkäufergesellschaft aus Süddeutschland hatte mit einem Notar einen Kaufvertrag aufgesetzt, der ohne Kaufpreis beurkundet wurde. Der deutlich über dem Marktwert liegende Kaufpreis wurde dann erst später eingetragen. Derart kriminelle Geschäfte führten dazu, dass der Notar zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde.

Nachdem die Umstände geklärt waren, ging es an die Korrektur: Die 15 Jahre alte Kaufurkunde musste für nichtig erklärt werden. "Im Laufe des Sommers sollten die Eigentümer ins Grundbuch eingetragen sein, so dass wir mit dem Verkauf beginnen können", sagt Weiß. "Am Ende bekommen wir dann auch nur unser normales Honorar, aber darum soll es in dem Fall nicht gehen!" Die Zufriedenheit der Kunden ist ihm da viel wichtiger. Und es sieht gut aus: Die Marktpreise sind in 15 Jahren so gestiegen, dass die Verkäufer zumindest ihre Einlagen wiedererhalten, ist sich der Sachverständige für Immobilienbewertung (EIPOS) sicher.